Klimafitte Gewässer - warum sie für unsere Zukunft so wichtig sind.

(c) eNu
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Unsere Flüsse und Bäche sind wahre Lebensadern der Landschaft – doch sie stehen unter Druck. Begradigungen, verbaute Ufer und fehlende Vegetation lassen viele Gewässer überhitzen und austrocknen.

Bzw. werden Niederschläge in naturfernen Gewässern schnell abgeleitet und nicht zurückgehalten. Deshalb brauchen wir in Zeiten der Klimakrise klimafitte Gewässer, die uns bei Hitze, Trockenheit und Starkregen ein Puffer sind.

 

Was bedeutet „klimafit“?

Ein klimafittes Gewässer ist naturnah gestaltet: Es darf sich frei bewegen und unterschiedliche Tiefen entwickeln. Diese Vielfalt schafft Lebensräume für Fische, Insekten und Pflanzen und sorgt gleichzeitig für Abkühlung im Sommer.

 

 

Das angefügte Schaubild zeigt, wie so ein naturnahes Fließgewässer aussehen kann:

  • Naturnahe Uferzonen mit Pflanzen stabilisieren das Ufer und bieten Schatten.
  • Durchgängige Flussläufe ermöglichen Fischen freie Wanderung.
  • Flachwasserzonen und kleine Inseln fördern Biodiversität und mildern Temperaturspitzen.
  • Wiederhergestellte Ufervegetation verbessert Wasserqualität und Rückhaltevermögen.
  • Keine Trapezprofile – das heißt: keine künstlich begradigten, eintönigen Kanäle mehr.

 

 

 

All diese Strukturen machen unsere Gewässer widerstandsfähiger gegenüber Klimafolgen. Sie speichern Wasser in trockenen Zeiten, puffern Hochwasser ab und kühlen ihre Umgebung.

 

Wer Flüsse und Bäche naturnah gestaltet, investiert aktiv in Klimaanpassung und Lebensqualität – für Mensch und Natur. 

Kontakt

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen der Programme "Klima- und Energiemodellregionen " und "Klimawandelanpassungsmodellregionen" durchgeführt.