Baumbilanz 2023 der Stadtgemeinde Korneuburg

Insgesamt verschönern rund 350 neue Bäume seit 2018 das Korneuburger Stadtgebiet.

 

Die positive Baumbilanz vom Jahr 2023 zeigt, dass im Vorjahr im Stadtgebiet 78 neue Bäume gepflanzt und 41 gefällt wurden. Es wurden Kugelahorn, Hainbuche, Feldahorn, Kastanie, Ginko, Ahorn, Amelanchier, Spitzahorn, Silberlinde, Tilia Tomentosa vom Team des Stadtservice gepflanzt, beim Hauptplatz, Mechtlerstaße, Laaerstraße, Donaulände, Donaustraße, Wolfsaugasse, Flurgasse, Roseggergasse, Spitalgasse, Jochingergasse, Chimanigasse, Dapschstraße, Nivenburggasse und beim Jägersteig.

 

Insgesamt wurden 2023 rund 1.400 Bäume im Stadtgebiet Korneuburg und in der Au gepflanzt, ein Großteil davon im Herbst, weil es dafür die optimale Zeit ist. Die Bäume bringen kühlendes Grün in dicht besiedeltes Stadtgebiet, binden Feinstaub und Co2 und sie geben lebenswichtigen Sauerstoff ab. In der Au wird die Eiche als ursprünglichen „Aubaum“ versucht wieder anzusiedeln. In Mitteleuropa absorbieren Laubbäume im Durchschnitt 10 kg Co2 pro Jahr. Zuerst relativ wenig in den ersten Jahren, danach jedoch steigend, bei rund 500 kg Co2/Baumlebenszeit. Somit werden bei 16.600 gesetzten Laubbäumen - seit der Au-Aufforstung 2016 - rund 166.000 kg Co2/Jahr absorbiert.

 

Anwuchspflege

Im Stadtgebiet werden alle neu gepflanzten Bäume drei Jahre händisch angegossen, täglich sind die Mitarbeiter:innen des Stadtservice mit dem Gießfahrzeug unterwegs, besonders an heißen Sommertagen. Die Stadtgärntner:innen reagieren so auf die sich laufend ändernden Anforderungen zum Wohl der Bäume. Neupflanzungen sind notwendig aufgrund baulicher Änderungen, kranken Bäumen oder aus sicherheitstechnischen Gründen. Zu den besonderen Eigenschaften der gepflanzten Baumarten zählen die Robustheit und erhöhte Salzresistenz. Es werden junge, gesunde und klimafitte Bäume nachgepflanzt.

 

Bürgermeister Christian Gepp sagt: „Jeder einzelne Baum ist wichtig und das Stadtservice versucht, jeden Altbaum zu retten, weil besonders großkronige und trockenresistente Exemplare einen wichtigen Beitrag zum besseren Klima und noch mehr Lebensqualität leisten.“

 

 

Foto (v.l.n.r.): Peter Schubert (Leitung Wirtschaftshof), GR Friedrich Blihall, BGM Christian Gepp, LAbg Hubert Keyl, STR Martin Peterl, Nadja Platz (Stadtgärtnerin), Ronald Maurer (GF Stadtservice) und GR Thomas Sauer zeigen sich erfreut über die Baumpflanzungen.

Kontakt

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen der Programme "Klima- und Energiemodellregionen " und "Klimawandelanpassungsmodellregionen" durchgeführt.